Am Samstag, dem 23. Juni 2012, beteiligt sich Amnesty International an der "Kulturbühne: Die Welt zu Gast in Oberursel" in der Adenauerallee. Näheres siehe bitte unter Termine!
Am 28. Mai jährt sich zum 50-sten Mal das Gründungsdatum der weltweit agierenden und bekannten Menschenrechtsorganisation Amnesty International (ai). Grund genug für die örtliche ai-Gruppe Oberursel/Steinbach anlässlich dieses Jubiläums ein Benefizkonzert zugunsten des oberurseler Vereins "Frauen helfen Frauen" durchzuführen. So fand zum Gründungsdatum unter dem Titel "Rock im Rathaus" ein Konzert mit der IGS-Rockband und der Band "Open Window Plan" statt. In unterschiedlichen Besetzungen mit Saxofon, Keyboard, E-Gitarre, Bass, Schlagzeug, Klavier und verschiedenen Sängerinnen mit tollen Stimmen brachte die IGS-Rockband sehr abwechslungsreich meist gefühlvolle Songs zu Gehör. Open Window Plan hielt sich an die klassische Rockbesetzung und spielte eigene Hard-Rock-Stücke in präzisem Zusammenspiel mit oft überraschenden und witzigen Schlüssen. Parallel zum Konzert konnte im Foyer des Rathauses Oberursel die Ausstellung zu 50 Jahren Amnesty International angeschaut werden, die mit Kunstarbeiten von Schülern der Waldorfschule und des Gymnasiums Oberursel bereichert ist.
Am 16.11.2010 stand am Gymnasium Oberursel das Thema „Menschenrechte“ gleich zweimal auf der Tagesordnung. Um 18.00 fand eine Vernissage mit Prämierung von Schülerarbeiten zu diesem Thema, die im Ethikunterricht erstellt worden waren, statt, und am Abend schloss sich eine öffentliche Expertendiskussion zu Stand und Bedingungen der Millenniumsziele an und ob diese ohne die Durchsetzung der Menschenrechte erreichbar seien. Die Veranstaltungen wurde von der Oberurseler Amnesty-Gruppe und dem Gymnasium Oberursel in Zusammenarbeit mit der Freien Waldorfschule Vordertaunus und dem Förderforum des Gymnasiums anlässlich der internationalen Amnesty-Kampagne "Mit Menschenrechten gegen Armut" durchgeführt. Pressemitteilung.
In der Augustausgabe des Oberurseler Stadtmagazins wurde ein umfangreiches Porträt über die Arbeit von Amnesty veröffentlicht, welches wir Ihnen mit herzlichen Dank an die Mitarbeiter des Stadtmagazins an dieser Stelle zur Verfügung stellen wollen. Artikel
Am Sonntag, dem 18. April 2010, behandelte der Gottesdienst in der Kreuzkirche in Bommersheim das besondere Thema Menschenrechte. Nach dem Orgelvorspiel und der Begrüßung durch Herrn Pfarrer Fettback stellte Dieter Höfer, Mitglied der örtlichen Gruppe von Amnesty International, erst allgemein die Arbeit der Menschenrechts-organisation vor, um dann im Detail von den Aufgaben der Gruppe Oberursel/Steinbach zu berichten. Deren Aktivitäten umfassen nicht nur die Mitwirkung an Gottesdiensten wie an diesem Sonntag, sondern auch die Arbeit an Schulen, Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Bücherflohmärkte und vieles mehr. Hauptziele sind in der Regel die Information der Bevölkerung, die Präsentation und Befreiung von gewaltlosen Menschen aus verschiedenen Ländern, welche schuldlos zu politischen Gefangenen wurden sowie die Finanzbeschaffung für die vielfältige Arbeit der unabhängigen Organisation Amnesty international. So wurden auch in diesem Gottesdienst drei sogenannte „Fälle“ vorgestellt, allen voran der seit Februar dieses Jahres von der Amnesty-Gruppe adoptierte und seit 2008 inhaftierte Chinese Yang Chunlin, der sich für Zehntausende Bauern engagierte, denen ihr Land für Entwicklungsprojekte ohne entsprechende Entschädigung entzogen worden war. In Haft wurde er laut Informationen von Amnesty International mehrere Male brutal gefoltert. Dennoch versucht Yang Chunlin aus der Haft heraus weiterhin seine Rechte wahrzunehmen und seine Mithäftlinge über Menschenrechte aufzuklären. Aus dem Iran wurde der Menschenrechtsverteidiger Emadeddin Baghi und aus Myanmar Zayar Thaw vorgestellt, auch sie gewaltlose politische Gefangene, was die Voraussetzung dafür ist, dass sich Amnesty International dieser Fälle überhaupt annimmt. Zwischen den einzelnen Fällen erklang stimmungsvolle Musik durch das Duo Marion Adloff, Violine und Otto Wanke, Gitarre, die es den Gemeindemitgliedern ermöglichte, die vielfältigen, nicht immer angenehmen Informationen gut aufzunehmen. Pfarrer Ralf Fettback bezog sich in seiner anschließenden Ansprache auf Mose, der mit Hilfe von Aaron das Volk aus der Klaverei herausführte, beide gemeinsam, also als Einheit ihr Ziel erreichten. Am Ende des Gottesdienstes schuf die Gemeinde zusammen mit den Mitgliedern von Amnesty International ein Netz der Verbundenheit aus Stoffstreifen, das sich wirkungsvoll durch den gesamten Kirchenraum spannte. Seine Verbundenheit konnte man im Anschluss auch mit seinen Unterschriften in die zu den Fällen ausgelegten Petitionen ausdrücken. Zudem bestand bei Getränken die Möglichkeit, mit den Gruppenmitgliedern ins Gespräch zu kommen und Fragen zu stellen. Beides wurde von den Gemeindemitgliedern dankbar genutzt.
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